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Chöre
(im Bild: Cäcilia Dürscheid)

Cäcilia Dürscheid Cäcilia Dürscheid

Chöre

Chor Dürscheid

Der Kirchenchor Cäcilia Dürscheid wurde am 30. April 1879 als Männerchor unter dem Namen Liederkranz gegründet. Zwei Wirkungsbereiche nennt das Vorwort der Gründungssatzung: Hebung des Kirchengesangs und des deutschen Volksgesangs. Mitglied konnte damals nur der werden, der dem Dirigenten „eine Probe seiner Anlage zum Gesang abgab“. 

Außerdem hat der Chor - damals wie heute - einen wichtigen Anteil am Auftrag der Gemeinschaftsbildung unter den Menschen. Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Singen unser Leben verbessert, und zwar in vielerlei Hinsicht:

Singen steigert das Glücksgefühlt, schafft schnell Freundschaften, stärkt das Gemeinschaftsgefühl, setzt Endorphine frei, kräftigt das Immunsystem und sorgt für Entspannung.

Das gemeinsame Singen spiritueller Musikstücke fördert die Identifikation mit den Inhalten des Glaubens und bestärkt jedes Mitglied im eigenen Glauben.

Heute ist der Kirchenchor ein gemischter Chor aus etwa 45 Frauen und Männern, die sich unter der Leitung von Oliver Firl jeden Mittwoch um 19:30 Uhr im Dürscheider Pfarrheim zur Probe treffen. Bemerkenswert ist, dass der Chor in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist und das Durchschnittsalter weiter sinkt. Wie es sich für einen ordentlichen Kirchenchor gehört, ist das älteste Mitglied natürlich schon über 70. Es ist jedoch nachgewiesen, dass man auch im hohen Alter noch sehr gut singen kann, wenn man die Stimme pflegt und trainiert.

So wie die Besetzung hat sich auch das Repertoire des Kirchenchores verändert. Schwerpunkt bildet natürlich die Kirchenmusik in all ihren Facetten, von klassischen Stücken bis hin zum neuen geistlichen Liedgut. Wir singen mit Leib und Seele; dabei nicht nur sakrales Repertoire, sondern erfolgreich Musik verschiedener Genres. Neben Kompositionen von Max Reger begeistern uns zeitgenössische, moderne Musikstücke von Komponisten wie Gregor Linßen, John Rutter oder Michael Jackson.

Dass bei den Auftritten, Proben und Projekten der Spaß nicht zu kurz kommen darf, versteht sich von selbst. Jahresausflüge,  Wanderungen und Grillabende dürfen ebenso nicht fehlen wie das gemütliche Zusammensein nach den Proben.

Uns zeichnen Freude am Singen, Elan und Lust, aus uns herauszugehen aus.

Es wäre schön, wenn auch Sie den Weg zum Kirchenchor Dürscheid finden würden. Über neue Sängerinnen und Sänger freuen wir uns. Herzliche Einladung zu einem Probenabend! Vielleicht zunächst als Projektsängerin oder Projektsänger. 
Mehr erfahren Sie auf der Homepage des Kirchenchors: http://www.kirchenchor-duerscheid.de.

Probe:
dienstags 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr 
im Pfarrheim Bechen/Pfarrheim Biesfeld (halbjährlich wechselnd)

Leitung:
Gonzalo Paredes

Vorsitzender:  
Thomas Zöllner

Als Gründungsdatum für einen kirchlichen Chor in Olpe ist der 8. Dezember 1871 ermittelt worden. Aber erst am 16. August 1872 wurden die Statuten des neu gegründeten "kirchlichen Gesangsvereins zu Olpe" in öffentlicher Versammlung vorgelesen und genehmigt. 

Der Männerchor, dessen Gründung auf Initiative des damaligen Ortspfarrers Ernst Blümeling zurückzuführen ist, hatte die Aufgabe, "durch kirchlichen Gesang ... den Gottesdienst zu verherrlichen, dann aber auch den weltlichen Gesang zu pflegen." 

Beiden Zielen fühlt sich der Pfarr-Cäcilienchor Olpe bis heute verpflichtet. Ein Rückblick auf die Vereinsgeschichte zeigt, dass die Sänger in erster Linie die musica sacra zu Gehör kommen ließen. Von Anfang an wurden der gregorianische Choral, Kirchenlieder und auch bald mehrstimmige Kirchengesänge einstudiert und an den kirchlichen Festen und Feiertagen im Verlauf des Kirchenjahres zur Ehre Gottes in den Gottesdiensten und bei Prozessionen vorgetragen. In der dörflichen Gemeinschaft waren das Neujahrskonzert des Chores und sein Stiftungsfest im November zu Ehren der hl. Cäcilia, der Patronin in der Kirchenmusik, Höhepunkte. Die Anschaffung einer Kirchenorgel im Jahre 1903 und der Krippe im Jahre 1909 ist zu einem beträchtlichen Teil dem Kirchenchor zu verdanken, der einen großen Geldbetrag ersungen hat. Das Stiftungsfest war lange Zeit mit der Aufführung eines Theaterstücks verbunden, eine kulturelle Leistung, auf die man sich neuerdings in Theatergruppen wieder besinnt. 

Erst zu Beginn der 20-er Jahre findet sich für den aus ungefähr 25 Männern bestehenden Chor ein Vorsitzender; dieses Amt hatte bis dahin der geistlichen Präses wahrgenommen. 

Seit 1928 war Karl Kettner der Chorleiter, der bis 1972 den Chor wesentlich geprägt hat. Als er im Weltkrieg Soldat wurde und es nur noch sechs Sänger gab, die nicht oder noch nicht eingezogen waren, übernahm Frau Faber, eine aus Essen stammende Musiklehrerin, für fast zwei Jahre den Dirigentenstab. Sie füllte den Chor mit Frauenstimmen auf, so dass der Pfarr-Cäcilienchor nach dem Kriege ein gemischter Chor wurde, der zur Zeit 55 aktive Mitglieder im Alter zwischen 20 und 80 Jahren hat. 

Beim 100-jährigen Chorjubiläum, das im Jahre 1972 begangen wurde, erhielt Josef Bosbach den Dirigentenstab. Er war im Chor aufgewachsen und konnte von seinem Vorgänger auf diese Tätigkeit vorbereitet werden. Der neue Chorleiter hatte 1967 einen Kinderchor gegründet. Davon profitiert der Pfarrcäcilienchor noch heute, denn viele Sängerinnen gingen nahtlos von einem in den anderen Chor über. In den 25 Jahren seiner Dirigententätigkeit gab Josef Bosbach dem Chor viele wertvolle musikalische Impulse. Neben der Aufführung festlicher Messen mit Orchesterbegleitung und Solisten konnte eine Fülle geistlicher und weltlicher Gesänge und Lieder einstudiert werden. Aus einer kirchenmusikalischen Andacht zum Advent entwickelte sich in den 80-er Jahren das nun schon traditionelle Adventskonzert, das alljährlich am ersten Sonntag in Advent Besucher aus nah und fern nach Olpe führt. 

Von 1997 bis Ende 2016 war Stefan Barde (Jahrgang 1974) ein junger, engagierter und kompetenter Leiter des Chores. Im Unterschied zu dem Autodidakten Josef Bosbach wurde der Chor in dieser Zeit von einem examinierten Kirchenmusiker geleitet, der eine Zusatzausbildung als Dirigent absolviert hat. Unter ihm hat sich der Chor zu einem harmonischen Klangkörper entwickelt und konnte bereits überregionale Aufmerksamkeit gewinnen. Von 2017 bis 2024 war Kantorin Irmhild Abshoff die Chorleiterin. Frau Abshoff studierte Katholische Kirchenmusik mit dem Abschluss A-Examen (Staatl. Prüfung für Kirchenmusiker) an der Folkwang Hochschule in Essen-Werden. Seit 2024 ist Robert Mäuser der neue Chorleiter. 

Natürlich kommt im Vereinsleben auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Neben einem Jahresausflug und dem traditionellen Cäcilienfest wird seit 20 Jahren im Oktober ein Weinfest zelebriert. Jahr für Jahr kann man Wein aus einem anderen deutschen Anbaugebiet verkosten. 

Wer gerne singt und unverbindlich einmal an einer Probe teilnehmen möchte, ist herzlich willkommen. 

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