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Das Sakrament der Firmung

Das Sakrament der Firmung Das Sakrament der Firmung

Firmung

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Der Kurs beginnt im Herbst; die Firmung wird um Pfingsten gefeiert.

Eingeladen sind 15 / 16 jährige Jugendliche, die selbstverantwortlich in den Entscheidungsprozess der Glaubensfindung hineingehen.

Bausteine des Kurses sind:

  • Erfahrungen in Klein- und Großgruppentreffen
  • Gestaltung und Feier von Gottesdiensten innerhalb und außerhalb der Pfarrgemeinde
  • Unternehmungen / Ausflüge in Absprache mit der Gruppe

Ziele der Vorbereitung sind:

  • eine Perspektive für das eigene Leben zu finden.
  • Kirche als Ort der Begegnung und Gemeinschaft zu erleben
  • sich vom Glauben berühren lassen
  • erfahren dürfen, dass ich bei Gott und in der Kirche sein darf, wie ich bin

Die Spendung des Firmsakramentes findet an einemTermin um Christi Himmelfahrt herum statt.

Vor einem geplanten Firmtermin werden die Jugendlichen angeschrieben und sie kommen dann persönlich zur Anmeldung. Die Anmeldeorte sind in ganz St. Marien und werden vorher bekannt gegeben.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an ein Postalbüro oder nutzen Sie das Kontaktformular unten auf der Seite.

Ansprechpartnerin

Eva Schmitz Eva Schmitz

Eva Schmitz

Gemeindereferentin
Kierdorfer Feld 6
51429 Bergisch Gladbach

Firmvorbereitung 2026

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Seit November 2025 sind 50 junge Menschen in 5 Gruppen aus St.Marien unterwegs, um sich auf das Sakrament der Firmung vorzubereiten.

Wir wollen die Jugendlichen mit Hilfe der Katecheten, unterschiedlichen Gottesdienstfeiern und verschiedenen Aktion und Treffen während der Firmvorbereitung ermuntern, ihren Lebensweg immer wieder neu auf Jesus hin auszurichten.

Während der Apollonia Oktav in Kürten hatten die Firmlinge ein Treffen mit Pater Bernd Werle SVD von den Steyler Missionaren. Mit ihm zusammen haben wir uns folgende Fragen gestellt:

 

Ein Außerirdischer fragt dich: „An was Glauben die Menschen auf der Erde?“ Was erzählst du ihm?
Was ist dir persönlich heilig?
Gibt es so etwas wie einen „Leitspruch“ deines Lebens? Wenn Ja, wie lautet er?
Sollten Menschen überhaupt an etwas glauben oder ist das eigentlich egal?
Was würdest du Jesus fragen, wenn du ihm auf der Straße begegnen würdest?
Gab es in der letzten Zeit (gestern, vorgestern, vor einer Woche …) bei dir einen „himmlischen“ Moment?
Hast du dich Gott schon mal nahe gefühlt? Wie nahe?
Fällt dir etwas ein, wo dein Glaube in deinem Alltag eine Rolle gespielt hat?
Wenn Gott ein Fahrzeug wäre, was wäre er (oder sie): Fahrrad, Auto, Kutsche, E-Bike, ICE oder was?
Ist es toll jung zu sein?

 

Es lohnt sich sehr, über die ein oder andere Frage mal nachzudenken!

 

Am Sonntag, den 10.Mai 2026 werden die Jugendlichen in einer feierlichen Messe um 10.00 Uhr in St.Johann Baptist Kürten von unserem Weihbischof Ansgar Puff das Sakrament der Firmung empfangen.

Eva Schmitz, Gemeindereferentin

 

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Das Sakrament der Firmung

Die Firmung als Sakrament der Reife, will aus den jungen  Christen erwachsene Christen machen, die nun Verantwortung für ihr Leben  übernehmen und es lernen, zu sich selbst und zu ihrem Glauben zu  stehen. Man nennt es auch Sakrament der Initiation.

In vielen Kulturen gibt es Initiationsriten. Jugendliche werden  isoliert von allen anderen, fasten und sollen sich mit den „Gespenstern  ihrer Seele“ auseinander setzen. Haben die Jugendlichen diese Prüfung  bestanden, werden sie feierlich in die Welt der Erwachsenen aufgenommen.

Die Bedeutung kann man gut aus dem lateinischen Wort „firmare“  ableiten: „befestigen, bestärken, ermutigen, bestätigen, tauglich  machen, zum Stehen bringen, Stehvermögen schenken“.

In der Firmung legt der Bischof dem Jugendlichen die Hände auf, damit  durch seine Hände hindurch Gottes Geist in Leib und Seele des jungen  Menschen eindringt und ihn stärkt. Der Heilige Geist ist ein Geist, der  stärkt, der Kraft verleiht. Aber er ist auch ein Geist, der Wunden  heilt. In der Firmung sollen unsere Verletzungen, die wir mit uns  herumtragen, verwandelt und geheilt werden. Junge Menschen leiden  manchmal unter mangelndem Selbstvertrauen. Sie möchten gerne „cool“  sein. Aber sie spüren die innere Unsicherheit. Sie können sie nur mühsam  überspielen.

Der Heilige Geist will mich stärken, dass ich zu mir stehe. Der Geist  dringt auch in meine Schwächen ein. Sie dürfen sein. Sie hindern mich  nicht mehr am Leben. Gerade in meinen Schwächen kann ich meine Stärken  entdecken. Dort, wo ich schüchtern bin, bin ich auch sensibel, kann ich  andere besser verstehen. Wenn ich mich gerade dort annehmen kann, wo ich  meinem eigenen Idealbild nicht entspreche, werde ich auf einmal für  andere interessant. Auf einmal werden Beziehungen, Freundschaften  möglich. Ich muss mich nicht mehr hinter meiner Fassade verstecken.

Der Heilige Geist reinigt und klärt. Er durchdringt mein oft so  wirres Denken, damit ich klar sehen kann, wer ich bin, wer die andern  sind, damit ich die Wirklichkeit so erkenne, wie sie ist. Und der  Heilige Geist klärt meine oft so trüben Emotionen und Gedanken, die von  den Erwartungen anderer bestimmt werden oder vermischt sind mit den  Meinungen anderer.

Der Heilige Geist will mich ermutigen, selbstständig zu denken und  mir meine eigenen Gedanken über den Glauben zu machen. Dann werde ich  nicht so leicht verunsichert, wenn andere über den Glauben lästern. Ich  spüre dann, dass sie nur ihre eigene Unsicherheit damit verdecken  wollen. Wenn jemand über den Glauben lästert, dann zeigt er doch auch,  dass er davon zumindest berührt ist. Der Heilige Geist will mir gerade  in meinem Glauben genügend Selbstvertrauen schenken, damit ich mich  nicht so leicht verunsichern lasse.

Der Heilige Geist ist Feuer, das mich wärmt. Das Feuer des Heiligen  Geistes durchdringt alle Gegensätze in mir, die Höhen und Tiefen, das  Dunkle und das Abgründige. Der Heilige Geist ist wie ein Funken, der  zündet. Und er erfüllt mich mit seinen Gaben. Er schenkt mir neue  Fähigkeiten. Auf einmal kann ich aus mir herausgehen und auf andere  zugehen. Der Heilige Geist legt mir das richtige Wort in den Mund. Ich  traue mich, das zu sagen, was ich wirklich denke. Der Geist befähigt  mich, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen und es zu formen. Er gibt  mir Mut, Probleme anzupacken und zu lösen.