
Ritter Adolf von Stammheim verkaufte im Jahre 1301 seinen Fronhof in Bechen mitsamt dem Patronatsrecht, das sich auf die Pfarrkirche daselbst erstreckte, an die Zisterzienserabtei Altenberg. Diese - vermutlich erste - feste Kirche entstand im 12. oder 13. Jahrhundert. Erwähnt wird sie 1275.
Notwendige Reparaturen mußten im 17. Jahrhundert durchgeführt werden. Im Jahre 1701 erhielt die Kirche sogar ein neues Langhaus, lediglich der romanische Turm überdauerte weitere Jahrhunderte. Diese Kirche wurde mit der Zeit zu klein für die stark zunehmende Zahl der Besucher und man diskutierte ab Beginn des 19. Jahrhunderts eine Erweiterung und schließlich ab Mitte des 19. Jahrhunderts einen Neubau.
Da kam die Vorsehung Gottes den Bechenern zu Hilfe. 1866 schlug der Blitz in die Kirche ein, die vollständig abbrannte. Nur der Turm blieb beschädigt stehen. Eine Notkirche wurde eingerichtet. Nach längerem Streit um Baustil und Baukosten (der Staat sollte als Rechtsnachfolger der aufgehobenen Abtei Altenberg einen Teil der Baukosten übernehmen) wurde dann unter dem Pfarrer Gottfried Hubert Schmitz 1876 endlich der Grundstein für eine neugotische Kirche gelegt (Planer: Baurat Vinzens Statz), die 1878 geweiht wurde.
